Du fehlst mir…

….Mama.

Wenn ich mit meiner Schwester telefoniere, unterhalten wir uns meistens auch noch über unsere Mutter, die jetzt gerade ein Jahre tot ist. Wir erinnern uns gemeinsam, und das tut gut.

Meine Schwester erzählt mir, dass die Erinnerung meistens wie aus heiterem Himmel kommt aus einer bestimmten Situation heraus. Bisher habe ich es nicht so erlebt, vielmehr ist meine Mutter eigentlich immer sehr präsent (nun, ein Foto von ihr steht in meinem Wohnzimmer).

Heute Morgen traf es mich allerdings wie der Blitz.

Gegen meine Gewohnheit, und weil ich kein Brot mehr im Haus hatte, legte ich ein gefrorenes Brötchen, das noch von meinem Geburtstag übrig geblieben war, auf den Toaster. Als das Brötchen durch das Erhitzen seinen Geruch in der ganzen Wohnung verströmte, durchfuhr es mich:

Meine Mutter holte sich jeden Morgen ein Brötchen aus dem Eisfach und backte es   auf. Das war eine ihrer größten Freuden, wenn sie in das frisch aufgebackene Brötchen beißen konnte.

Als mir jetzt dieser Geruch in die Nase stieg, standen mir die Tränen in den Augen!

Mama, du fehlst mir!

 

 

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