Suchbewegungen

Sonntagabend

Nach circa 1 Woche im Blogger-Netz und bisher 4 veröffentlichten Beiträgen, wenn man/frau von veröffentlichen sprechen kann bei 1 Follower (immerhin) und 6 Besuchern. Zwischendurch schon die Frage an mich selbst, ob es nicht eine Schnappsidee war….

Aber soll schnell gebe ich nicht auf. Ich muss mich ja auch erst mal mit der ganzen Technik und dem sonstigen Drum und Dran vertraut machen und für mich selbst ausloten, was ich schreiben will und warum!

Nach einem Gespräch, gestern zu fortgeschrittener Zeit mit einer Freundin, bin ich mir auch nicht mehr sicher, ob ich wirklich in erster Linie über das Thema des Älter- werdens schreiben soll. Wer will schon was darüber wissen oder hören? Und mit welchem Tenor? Ich habe auch keine Lust, mich über das Weh und Ach (kennt man ja zur Genüge „Unter jedem Dach ein Ach“) auszulassen, andererseits ist es gerade die Auseinandersetzung mit dem Älterwerden, die mich zurzeit beschäftig. Wie auch anders, da ich vor 4 Jahren meinen schwerkranken Ex-Mann 1 Jahr lang bis hin zum Tod begleitet und vor einem Jahr meiner Mutter verloren habe. Diese beiden Ereignisse und die damit zusammenhängenden Erlebnisse haben mich natürlich sehr beeindruckt und mir nochmal eine ganz andere Sicht auf das Leben und den Tod ermöglicht. Auch für dies schweren Erfahrungen bin ich letztlich dankbar!

Sie haben mich in erster Linie eine neue Demut und Dankbarkeit gegenüber dem Leben gelehrt!

Da kann man/frau sich schon fragen, über welche banalen Dinge wir uns aufregen!

Es gibt doch weiß Gott existentielle Fragen, mit denen wir zurzeit konfrontiert sind , dazu gehören die Begrenztheit des eigenen Lebens und die sich daraus ergebende Frage eines sinnhaften Lebens als natürlich als auch die Zerstörung unserer aller Lebensgrundlagen und die Frage nach unserer Humanität (Flüchtlings“krise“).

Und wenn ich mir meine eigenen Beiträge bis dato anschaue, so handelt es sich – hoffentlich um Unterhaltsames – vielleicht zu banal und im Grunde unwichtig.

Trotzdem sind Humor und Lachen wichtige „Waffen“ gegen Verzweiflung, Wut, Hass……und wichtiger den je.

So, das war nun mein Wort zum heutigen Sonntag.

Muss mal herausfinden, wie ich meinen – hahaha so wichtigen – Blog mehr Leuten zugänglich machen kann. Und wenn’s dann keiner liest, dann lasse ich es wieder sein. So einfach ist das!

Salut, sprach die Romanistin

 

 

 

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